360° Panoramafotoautomat

Hallo,

wollte mal mit 360° Panoramafoto experimentieren. Habe dazu mein Handy um zwei App erweitert. Samsung bietet dazu in seinem Kamera App unter Modus, die Erweiterung „Panon.-Aufn.“ und ein weiteres App, habe ich in Play Store, für die Darstellung mit einer VR Brille gefunden (VaR`s VR Video Player). VR Brille, die gab es bei einem Händler in Graz um 8,95 €. Ist recht spaßig damit.
Damit und der entsprechenden App, kann man sich die Bilder ansehen und quasi virtuell sich in dem Raum umsehen. Bei 8,95 € kann nicht viel schief gehen, da ich solche Brillen aus Karton um 9,90 € auch schon gesehen habe.n7439

Wir haben die ersten Bilder mal mit Freihand ausprobiert. Ja, hat so la, la funktioniert. Als Maker musste da aber eine bessere Lösung her.

Um was geht es? Beim Fotografieren mit dem App, wird in der Mitte ein Ring dargestellt und jetzt muss man das Handy so bewegen, dass ein ebenfalls dargestellter Punkt in dem Kreis landet und sich dabei um die eigene Achse drehen.

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Bei jeder Umrundung, muss dann das Handy um ca. 30 Grad geneigt werden. Also nach ca. 5-6 Drehungen (ohne dem Boden) sind dann „alle“ Fotos gemacht und das App setzt die Einzelfotos zu einem 360 Panoramafoto zusammen. Sieht dann in etwa so aus.

20161230_152929In dem Beispiel, habe ich die unterste Reihe von Fotos weggelassen. Wie haben wir die Fotos von dem Beispiel ober gemacht? Dazu habe ich mir einen Halter für mein Handy gebaut und auf einem Lautsprecherboxenhalter aufgesteckt, welchen ich um die eigene Achse drehen kann. Ich hatte dann noch einen Handyhalter gefunden, wo ich die Neigung, annähernd der vorgegeben Neigung der App, einstelle kann (rastet ein).

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Damit ich das nicht immer von Hand machen muss und die Neigung exakter einstellen kann, habe wir uns noch einen automatischen Dreh- und Neigungshalter gebaut. Hier fehlt noch die entsprechende Software für einen Ardunio. Aussehen tut er mal so.

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Hier haben wir vor, dass die beiden Servos (aus der Modellbauabteilung) das Handy um die 360 Grad dreht und bei jeder Umdrehung, der zweite Servo, die Neigung um ca. 30 Grad verändert. So die Idee. Ob es funktioniert wird sich noch zeigen. So richtig stabil, ist es nicht. Wir haben hier Servos mit Metallgetriebe verwendet, da die Teile gerade da waren und ich hoffe, dass die Konstruktion so hält.

Ich habe etwas weitergearbeitet und wie es aussieht, wird es mit den Servos nicht funktionieren, da die zu instabil sind. Um beim „Um die Achse drehen“ langsamer zu werden, habe ich ein weiteres Getriebe angebaut. Dieses würde funktionieren, da hier euch eine Stabilisierung einhergeht. Für die Bewegung rauf/runter, hier ist auch der Servo zu schwach, die Konstruktion mit dem Handy zu bewegen und die Präzision die Grade exakt wiederzufinden, ist nicht gegeben. Habe hier mal mit Steppermotor experimentiert. Dieses scheint ein gangbarer Weg zu sein.

So, habe hier weitergemacht und wie sieht es z.Z. aus? Die Stepper sind jetzt auf einer Alu-Winkel montiert und zwei Steppermotortreiber L298N board angeschlossen. Habe die unten zu sehenden verwendet und in etwas so auch angeschlossen.

l298n-arduino  arduino_stepper_l298n_02

Leider hat sich herausgestellt, dass die Konstruktion zu viel vibriert. Hier muss ich eine Rampensteuerung noch versuchen, um die Vibrationen zu verringern. Hierzu haben ich eine Routine für Arduino gefunden, die sowas integriert hat (AccelStepper.h). Mal sehen. ob ich es hin bekommen. Mit dem jetzt versuchen Sketch, habe ich  zumindest zwei Runden geschafft und die Bilder sind mal nicht so schlecht geworden. Leider fehlt die Präzision und die Wiederauffindung der Positionen noch.

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Was habe ich noch verändert? Die Handyhalterung, diese wurde durch zwei Winkelprofile ersetzte (oben zu sehen), da das Klettband zu viel Spielraum erlaubte. Jetzt hält das Handy fix.

Wird fortgesetzt ….

Eine Antwort auf „360° Panoramafotoautomat“

  1. Ein sehr cooles Projekt! Bin gespannt wie es weitergeht.
    Alternativ hätte ich es mit dem Kugelkopf eines Stativs probiert und diesen über zwei im 90°Winkel angeordnete Stangen (analog zu herkömmlichen Neigemechaniken wie sie für die Köpfe von Animatronics verwendet werden) über die Servos bewegt. Dann lagert das Gewicht nur auf dem Kugelkopf und die Servos müssen nicht gegenhalten(was zittern auslösen würde)

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