Maker Faire Vienna 2016 – Wir waren dabei!

Wow! Es war eine ganz besondere Atmosphäre in den Räumen des Atelierhauses der Bildenden Künste* in Wien an diesem vergangenen Wochenende. Es war eine durchaus inspirierende Atmosphäre. Zu spüren war an dieser Messe der besonderen Art das Flair einer neuen aufstrebenden „Szene der Maker und wir, als Hand.Werk.Stadt Mödling, waren dabei.

„The greatest show (and tell) on earth“

So bezeichnen es die Veranstalter auf ihrer Webseite (www.makerfairevienna.com). Es war tatsächlich ein beeindruckender Spiel- und Schauplatz für alt und jung zum Selbermachen, Angreifen und um sich persönlich kennen zu lernen. Eine große Dichte an 3-D-Druckern, einige Laser-Cutter, viele kreative Ideen und Projekte sowie Anwendungen von neuen Technologien für Jedermann waren zu sehen. Geschätzte 6.000 Besucher haben sich durch das Dichte Angebot von 240 Ausstellern gedrängt und viele positive Eindrucke hinterlassen.

Das Fazit zu Veranstaltung

Kaum ist die Maker-Faire Vienna 2016 vorüber, haben wir auch schon eine Anfrage erhalten, ob wir auch bei der Maker-Faire Bodensee dabei sein wollen. Das können wir leider noch nicht genau sagen, fix ist aber Folgendes:

1. Wir sind nächstes Jahr in Wien auf jeden Fall wieder dabei!

2. Wenn ihr heuer nicht kommen könnt, solltet ihr unbedingt nächstes Jahr vorbei schauen!

Maker – Was ist das eigentlich?

Wenn man den Begriff googelt findet man auf Wikipedia eine Erklärung, die wie folgt lautet:

Maker  (englisch für ‚Schöpfer‘ oder ‚Hersteller‘) ist die Bezeichnung für eine Subkultur, die man auch als Do-It-Yourself-Kultur mit dem Einsatz aktueller Technik beschreiben kann.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Maker

Ich würde diese Erklärung sogar ergänzen, denn was ich bisher gesehen und erlebt  habe, geht es bei dieser Bewegung auch ein wenig darum die Fortschritte und Errungenschaften der Technik ein Stück mehr den Menschen selbst in die Hand zu legen. Projekte, Räume und Bewegungen – wie auch die Hand.Werk.Stadt – tragen dazu bei, dass das geschieht.

Man könnte fast sagen, dass es das Ziel ist, Technik allgemein bzw. diverse technische Entwicklungen, wie 3-D-Druckern, Minisensoren, Arduinos, Leonardos etc. – so selbstverständlich und selbstständig nutzbar zu machen, wie wir heute einen Kugelschreiber, ein Fahrrad oder ein Mobiltelefon nutzen.

Manche Maker befinden sich mit ihrem Nutzerangebot mehr im High-Tech-Bereich und andere – wie auch wir – siedeln sich mehr im analogen Bereich an und konzentrieren sich auf handwerkliche Dinge sowie Fähig- und Fertigkeiten.

Maker beschäftigen sich also nicht nur mit technischen Problemen, sondern sie sind maßgeblich an der aktuellen Entwicklung der Gesellschaft beteiligt.


 

Hier gibt’s noch Fotos von der Messe, unserem Stand, ein paar Eindrücke von unserem Workshop und wen es interessiert auch ein Slide-share von meinem Vortrag: „Die Hand.Werk.Stadt – Ein Ort um die Welt mit eigenen Händen selbst zu gestalten“.

Hier findet ihr ein Video von den Veranstaltern.

* ehemals bekannt als „Semper-Depot“.

 

 

 

2 Antworten auf „Maker Faire Vienna 2016 – Wir waren dabei!“

  1. Perfekter Beitrag Lukas, es war so toll!!!
    Ich möchte deinen Beitrag gerne über meine Website verlinken… ich hoffe du hast nichts dagegen.
    Mir hat die Veranstaltung unheimlichen Schwung und Energie gegeben. Schön, dass „wir“ so viele sind, auch wenn es zwischendurch manchmal mühsam ist, sind wir am richtigen Weg.

    liebe Grüße
    Doris

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