2016 vier Repair-Cafés – viele Besucher, so mancher Erfolg & einige Pleiten

Es war jedes Mal ein großes Mysterium was denn da nun an Gerätschaften und Reparaturwünschen auf uns zukommen würde. Wir versuchten daher jedes Mal so viele Helfer wie möglich zu motivieren uns zu unterstützen und sich die Gegenstände (allen möglichen Zustands) genauer anzusehen und mit Reparaturtipps oder mehr zur Seite zu stehen.

Ein großer Aufwand

Ein Repair-Café zu organisieren bedeutet aber bei weitem mehr Aufwand als einfach nur an einem Tag zu einer bestimmten Uhrzeit zusammen zu kommen. Es geht darum Leute zusammenzutrommeln, zu informieren, zu motivieren und zu koordinieren. Es braucht die richtige Mischung an Wissen, Fähigkeit Interesse und Engagement.

Der Anstoss

Dank der Mithilfe der richtigen Personen und Faktoren hat es 2016 hat es 2016 gleich vier Mal geklappt und das Repair-Café wurde schon fast zu einem fixen Bestandteil. Entsprungen ist diese Sache einer Idee von D.I. Daniela Jordan von dem GVA (Gemeindeverbund für Abgabeneinhebung und Umweltschutz) im Gespräch mit Lukas Brunbauer von der Hand.Werk.Stadt. Die GVA wollte ein aktives Zeichen für Umweltschutz und Ressourcenschonung setzen und die Leute in der Hand.Werk.Stadt waren einverstanden sich mit ihrem Einsatz einzubringen.

Viele Besucher und nicht immer nur Erfolge

Zwischen 35 und 70 Besucher je Termin kamen mit kaputten Rädern, Mikrowellenherden, Radios, TVs und (bei den Helfern besonders unpopulären) Kaffeemaschinen sowie vielen anderen defekten Lieblingsgeräten bzw. -gegenständen. Vielen Besitzern konnte mit Tipps und Tricks oder sogar mit der Reparatur geholfen werden. Leider waren aber auch einige Pleiten darunter. Um es in den Worten eines Hobby-Experten zum Ausdruck zu bringen: „Es tut uns immer wieder leid, wenn die Leute enttäuscht nachhause gehen, aber leider ist oft nicht mehr drinnen.“

Ich finde es generell sehr beeindruckend, dass so viele freiwillige Helfer Ihre Zeit zur Verfügung stellen um anderen mit Ihren Reparturanliegen zu helfen.

Es ist hierbei auch das negative Phänomen zu erwähnen, dass manche Menschen keine Gespür für Freiwilligkeit und Hilfestellung haben. Wir haben es nämlich auch öfters erlebt, dass Besucher der Meinung waren, dass es doch unsere „Pflicht“ wäre ihnen zu helfen. Schade, dass sie es so sehen! Die Sache ist nämlich anders, dass sein nochmals klar gesagt! Man kann eben nur nochmals betonen, dass wir das freiwillig und ehrenamtlich machen und uns sehr freuen, wenn Leuten geholfen werden kann, die sich auch ehrlich darüber freuen.

Wie geht’s weiter?

Wir wissen noch nicht, wie oft bzw. ob wir 2017 wieder Repair-Cafés veranstalten werden. Wir wissen aber, dass diese Initiative Spuren hinterlassen hat, denn seit einigen Monaten hilft Alfred Peischl (seit kurzem auch gemeinsam mit „Rafi“) fast jeden Donnerstag Nachmittag an kaputten Dingen bastelt, sofern es seine Zeit zulässt.

Danke allen Helfern, Besuchern und Unterstützern für dieses erfolgreiche Repair-Café-Jahr 2016!

2 Antworten auf „2016 vier Repair-Cafés – viele Besucher, so mancher Erfolg & einige Pleiten“

  1. Finde ich sehr schön das sie versuchen anderen Menschen zu helfen. Aber wie sie schon sagen es gibt manche Menschen die es wahrscheinlich als selbstverständlich sehen. Aber ihr leistet gute Arbeit. Weiter so.

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