Maker Faire Vienna 2019

Auf der Homepage der Maker Faire Vienna steht, dass es 2018 ca. 120.000 (!!) Gäste waren, welche dieses Event in der Wiener Meta-Stadt besucht haben. Wir haben noch keine offiziellen Zahlen für 2019 aber wir schätzen, dass es trotz des kalten Regenwetters eine ziemlich ähnlich große Zahl war.

Maker-Space im Süden von Wien

Auf unserem Stand haben wir diesmal vor allem darauf gesetzt zu kommunizieren, dass wir ein attraktiver Maker-Space an der Südbahn-Strecke sind. Wien hat bereits einige Anlaufstationen für Bastler und Creator aller Art. Sobald man jedoch Richtung Süden die Stadt verlässt ist das Angebot dünn gesät. Man glaubt, dass im Speckgürtel von Wien eh alle voll ausgestattet sind. Wir sind uns da nicht so sicher und merken, dass vor allem auch die Vernetzung hier im südlichen Wiener Raum gut ankommt.

Robotics sorgt für Interesse

Der kleine Roboterarm den Siegi mit hatte, war ein Blickfänger für viele Besucher. Das interessante bei diesem Gerät sind nicht unbedingt die technischen Details sondern, dass man mit diesem Roboter wirklich effektiv und effizient lernen kann, größere und v.a. auch teurere Pendants zu beherrschen.

Vernetzung in alle Richtungen

Neben den zahlreichen Gesprächen mit Besuchern ist das großartige an dieser Veranstaltung aber auch die Möglichkeit sich mit anderen Makern, Maker-Spaces sowie dem gesamten Umfeld kurz zu schließen. Wir konnten zum Beispiel intensiv mit der Firma CONRAD und dem MAKE-Magazin über unser 3D-Druck-Schulungsangebot sowie das Robotics-Schulungsangebot Kontakt knüpfen. Mal sehen was dabei rauskommt!

Besondere Projekte

Wer nicht die Möglichkeit hatte dabei zu sein, dem empfehlen wir kurz einen Blick auf die Übersicht der Maker zu machen die teilgenommen haben:

https://makerfairevienna.com/maker

Es sind hier wirklich ein paar sehr kuriose und spannende Dinge dabei; von der 100-jährigen Waschmaschine bis zum Schoko-3D-Drucker. Also, solltest du es dieses Jahr verpasst haben, komm uns auf jeden Fall 2020 auf unserem Stand besuchen!

We’re open! Eine gelungene Eröffnungsfeier der neuen Räumlichkeiten in der Halle 6

Am 6. April war es so weit und wir feierten die Eröffnung der Hand.Werk.Stadt Räumlichkeiten in der Halle 6. Wir freuen uns über die zahlreichen Besucher und Interessenten und hoffen auf regen Betrieb.

Schneller Umbau und stilvolle Gestaltung

Nach weniger als einem Jahr war der Umbau der ehemaligen Betonfertigteilhalle der Firma Südbau-Schleussner GmbH bereits abgeschlossen. Besonders positiv aufgefallen ist unseren Besuchern der gelungene Mix zwischen Erhaltung des alten Bestands und der modernen, hellen Aufteilung.

Holz, FabLab, CNC, Co-Working & Robotics

Unsere Holzwerkstatt, das Fablab sowie die CNC-Fräse haben neue Räume bekommen. In der Halle 6 gibt es erfreulicher Weise auch jede Menge Platz für Workshops. Besonders interessant – für regelmäßige Nutzer – könnte das Angebot von Co-Working Arbeitsplätzen sein.

Anmerkung: Falls Interesse besteht am Besten gleich anfragen, denn wir haben nur beschränkte Kapazitäten!

Sehr erfreut sind wir auch, dass wir unsere Tätigkeitsbereiche nun Dank Dr. Siegmund Priglinger um das Thema Robotics erweitern konnten. Es wird hier hoffentlich schon bald einige Schulungsangebote (von jung bis alt) geben.

Ermöglichen innovativer Vernetzung

Die Hosts und Helfer haben sich bei der Eröffnungsfeier unter der Leitung von Obmann Georg Schibranji wirklich jede Menge Mühe gegeben den Gästen die neuen Kreativräume näher zu bringen. Es wurde CNC-gefräst, 3D-gedruckt, T-shirts gemacht, Rad-geschraubt, genäht und vor allem viel Geplaudert.

Bei der offiziellen Begrüßung durch Co-Initiator DI Michael Hasslinger, Geschäftsführer Mag. Bernd Hartweger und Georg Schibranji haben diese erklärt warum es ihnen so ein besonderes ein Anliegen ist dieses Projekt zu tragen.

Die Firma Südbau-Schleussner fördert Innovation und Vernetzung und investiert „sozial“ in die Zukunft. Die Halle 6 beherbergt nämlich neben der Hand.Werk.Stadt auch noch andere innovative Unternehmen, die unsere Infrastruktur mitnutzen. Ein sozialer Bildungsverein (Workpool 23) haben bei uns genauso wie ein modernes HighTech-Startup nebeneinander Platz und können potentielle Schnittpunkte finden.

Wir freuen uns auf MEHR!

Wir hoffen, dass mit der Übersiedlung und somit dem Erreichen eines weiteren Meilensteins auch weitere Leute andocken. Wir freuen uns immer über neue Hosts und Helfer. Schließlich sind wir stark von dem Mitwirken vieler Freiwilliger abhängig. Wenn also Interesse besteht, einfach Kontakt aufnehmen!

Aktiv in der Hand.Werk.Stadt

Die Hand.Werk.Stadt ist ein privater, kreativer Raum, den wir der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen, damit das Miteinander, das selbstständige Tun sowie den Wissensaustausch im handwerklichen Bereich zu fördern. Wir haben als Privatinitiative angefangen und mittlerweile einen Verein gegründet und werden demnächst sogar neue Räume beleben dürfen. Immer wieder sind wir mit der Frage konfrontiert, wie man bei uns aktiv werden kann. In diesem Blogbeitrag wollen wir das neuerlich ein wenig darstellen und herzlich die Einladung aussprechen vorbei zu kommen.

„Aktiv in der Hand.Werk.Stadt“ weiterlesen

Bau eines Zirbenholzbettes – ein Bericht von Bettina

Dies ist mein zweites Projekt, dass ich mit Hilfe der Handwerkstadt umsetzen durfte. Mit einer Skizze des Bettes und 4 Schnittholzbrettern aus Zirbenholz im Handgepäck betrat ich die Handwerkstadt. Zuerst wurde einmal grob zugeschnitten und das Holz gehobelt. Und dann ging’s ans Eingemachte, das Zinken schneiden. Dabei habe ich durch den Input von verschiedenen Personen einige Techniken ausprobiert und mir meine eigene Technik zusammengebastelt und ich muss zugeben, dass sie gar nicht schlecht geworden sind. Das 2. Highlight des Projekts war das Drechseln der zusammen geleimten Bettfüße bei guten Freunden.

„Bau eines Zirbenholzbettes – ein Bericht von Bettina“ weiterlesen

Wiener Geflecht herstellen (das auf den Thonet-Sesseln)

Mein Barhocker hatte langsam Probleme mit der Binsenflechtung der Sitzfläche und Anfragen für die Reparatur von Thonet-Sesseln kommen immer wieder – also kam ich auf die Idee, einen Versuch zu starten.

Der Rahmen selbst ist aus Buchenholz hergestellt. Die Maße für die Löcher im Rahmen habe ich einem Sessel entnommen.

Die Flechtarbeit wurde ausgiebig studiert und dann vorsichtig begonnen und in langsamen Schritten fertig gestellt.

Wir können wieder gut sitzen – und es zwar zeitaufwändig, aber durchaus nicht kompliziert.

Fragen dazu? – Harald Schwarzmüller gibt gerne Auskunft.

Frühlings Repair-Café mit vielen Besuchern

Viele Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, um am 28. April 2018 die Hand.Werk.Stadt Mödling zu besuchen, wo im Rahmen eines „Repair-Cafés“ in Zusammenarbeit mit dem GVA Mödling zum ersten Mal in diesem Jahr die Möglichkeit bestand Elektrogeräte, Fahrräder, Bekleidung, etc. zusammen mit Hobby-Experten wieder auf Vordermann zu bringen.

Das Team der Hand.Werk.Stadt Mödling beim Repai-Café am 28. April 2018 machte etwa 40 Besucher glücklich.

In der DI Wilhelm Haßlinger-Straße 3 herrschte am Samstag reges Treiben von 14 bis 18 Uhr, kamen doch um die vierzig Personen vorbei um ihre Lieblingsstücke und –Geräte wieder instand zu setzen. Und in mehr als 90% der Fälle gelang dies auch, beim Rest besteht noch die Chance, durch Beschaffung von Ersatzteilen einen Reparaturerfolg zu erzielen.
Bei Kaffee und Kuchen gab es auch reichlich Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

Die Leistungen des „Repair-Cafés“ sind völlig kostenlos – Spenden zur Aufrechterhaltung des Betriebs werden jedoch gern entgegengenommen.

 Seit mehr als zwei Jahren findet jeden Donnerstag von 15 bis 18 Uhr ein „Repair Day“ statt, an dem Klein-Elektrogeräte jeglicher Art zusammen mit den Besitzern repariert werden können. Auch dieser Service ist kostenlos. Um vorherige Kontaktaufnahme unter Angabe des defekten Gerätes (Marke, Type, Fehlerangabe) wird jedoch gebeten, um sicher zu stellen, dass der Termin tatsächlich möglich ist: repair@handwerkstadt.org
Mehr Fotos auf:
https://www.meinbezirk.at/moedling/lokales/repair-caf-in-moedling-mit-vielen-besuchern-d2556971.html#form

Ein Activity Board für’s Enkerl

Viele kleine Ideen zu einem Größeren zusammengebaut – und schon ist ein Activity Board für den jüngsten Sproß der Familie fertig.  Wir hoffen, dass der Nachwuchs genauso viel Spaß damit hat, wie Maria und Harald beim bauen.

3D-Druck für Youngsters – Ein voller Erfolg

Wenn unsere Kinder heute mit Freude und Enthusiasmus die Technologie von morgen erlernen und für sich gewinnen, gibt mir das viel, viel Hoffnung für die Zukunft. So viel muss ich vorweg schicken, denn ich bin vollauf begeistert, dass dieses Kursangebot gefruchtet hat.

Eine selbstgedruckte Lithophanie als Souvenir an den ersten 3D-Druckkurs Ostern 2018

„3D-Druck für Youngsters – Ein voller Erfolg“ weiterlesen

Ordnung muss sein ….

Hallo Mitstreiter,

da wir ja in unsere neuen Räumlichkeiten des FabLab umgezogen sind und bei  der Gelegenheit auch etwas Ordnung geschaffen wurde, hat es mich auch motiviert, im der Underground-Maker Werkstatt etwas Ordnung zu schaffen. Unten einige Bilder dazu.

             

Die Beschriftungsschilder sind auf der CNC und 2mm Fräser produziert worden. Nach dem Fräsen wurde Acrylfarbe aus der Tube in die Vertiefungen gedrückt (0,8 mm), dann abgezogen und trocknen lassen. Wenn alles  ausgehärtet ist, kann nochmal mit einer Kante eines Abfallstück (am besten gleiches Material, so entstehen fast keine Kratzer) das überschüssige Acryl abgezogen und das Schild gereinigt werden.

„Ordnung muss sein ….“ weiterlesen