Ein weiteres erfolgreiches Repair-Café

Vergangenen Samstag-Nachmittag, den 23. April 2016 standen wieder die freiwilligen Helfer der Hand.Werk.Stadt Mödling den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite, während der Gemeindeverbund für Abgabeneinhebung und Umweltschutz Mödling sich um die Verpflegung mit Café und Kuchen der Besucher kümmerte.

Um die 50 Reparatur-Versuche

Es waren an die 50 Geräte, die von unseren Hobby-Experten unter die Lupe genommen wurden. Glücklicher Weise war Dank der Hartnäckigkeit der vielen Helfer auch so mancher Reparaturversuch erfolgreich. Unter meinen persönlichen Highlights befanden sich: ein Milchsprudler, ein Diaprojektor, ein alter Plattenspieler sowie die Lieblingskletterhose einer unserer fleißigen Helferinnen.

Bei diesem regen Treiben war es wie immer eine echte Herausforderung, die vielen unterschiedlichen Dinge dem richtigen Experten zur Begutachtung zuzuweisen.

Neue T-Shirts kamen gut an

Besonderen Anklang fanden unseren neuen T-Shirts in rosa und blau. Das neue Design gefiel aber nicht nur unseren Hosts und Helfern, denn unsere lieben Vertreter der Stadt haben sofort gegen Spende ein paar unserer Shirts erworben.

Die nächste Runde?

Kaum war das diesmalige Café zu Ende, wollten die Besucher wissen, wann wir denn wieder so etwas veranstalten würden. Die Hand.Werk.Stadt steht eingetragenen Nutzern ja laufend zur Verfügung. Das nächste Repair-Café ist am 10. September. Wir freuen uns, wenn es wieder so gut besucht ist.

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Maker Faire Vienna 2016 – Wir waren dabei!

Wow! Es war eine ganz besondere Atmosphäre in den Räumen des Atelierhauses der Bildenden Künste* in Wien an diesem vergangenen Wochenende. Es war eine durchaus inspirierende Atmosphäre. Zu spüren war an dieser Messe der besonderen Art das Flair einer neuen aufstrebenden „Szene der Maker und wir, als Hand.Werk.Stadt Mödling, waren dabei.

„The greatest show (and tell) on earth“

So bezeichnen es die Veranstalter auf ihrer Webseite (www.makerfairevienna.com). Es war tatsächlich ein beeindruckender Spiel- und Schauplatz für alt und jung zum Selbermachen, Angreifen und um sich persönlich kennen zu lernen. Eine große Dichte an 3-D-Druckern, einige Laser-Cutter, viele kreative Ideen und Projekte sowie Anwendungen von neuen Technologien für Jedermann waren zu sehen. Geschätzte 6.000 Besucher haben sich durch das Dichte Angebot von 240 Ausstellern gedrängt und viele positive Eindrucke hinterlassen.

Das Fazit zu Veranstaltung

Kaum ist die Maker-Faire Vienna 2016 vorüber, haben wir auch schon eine Anfrage erhalten, ob wir auch bei der Maker-Faire Bodensee dabei sein wollen. Das können wir leider noch nicht genau sagen, fix ist aber Folgendes:

1. Wir sind nächstes Jahr in Wien auf jeden Fall wieder dabei!

2. Wenn ihr heuer nicht kommen könnt, solltet ihr unbedingt nächstes Jahr vorbei schauen!

Maker – Was ist das eigentlich?

Wenn man den Begriff googelt findet man auf Wikipedia eine Erklärung, die wie folgt lautet:

Maker  (englisch für ‚Schöpfer‘ oder ‚Hersteller‘) ist die Bezeichnung für eine Subkultur, die man auch als Do-It-Yourself-Kultur mit dem Einsatz aktueller Technik beschreiben kann.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Maker

Ich würde diese Erklärung sogar ergänzen, denn was ich bisher gesehen und erlebt  habe, geht es bei dieser Bewegung auch ein wenig darum die Fortschritte und Errungenschaften der Technik ein Stück mehr den Menschen selbst in die Hand zu legen. Projekte, Räume und Bewegungen – wie auch die Hand.Werk.Stadt – tragen dazu bei, dass das geschieht.

Man könnte fast sagen, dass es das Ziel ist, Technik allgemein bzw. diverse technische Entwicklungen, wie 3-D-Druckern, Minisensoren, Arduinos, Leonardos etc. – so selbstverständlich und selbstständig nutzbar zu machen, wie wir heute einen Kugelschreiber, ein Fahrrad oder ein Mobiltelefon nutzen.

Manche Maker befinden sich mit ihrem Nutzerangebot mehr im High-Tech-Bereich und andere – wie auch wir – siedeln sich mehr im analogen Bereich an und konzentrieren sich auf handwerkliche Dinge sowie Fähig- und Fertigkeiten.

Maker beschäftigen sich also nicht nur mit technischen Problemen, sondern sie sind maßgeblich an der aktuellen Entwicklung der Gesellschaft beteiligt.


 

Hier gibt’s noch Fotos von der Messe, unserem Stand, ein paar Eindrücke von unserem Workshop und wen es interessiert auch ein Slide-share von meinem Vortrag: „Die Hand.Werk.Stadt – Ein Ort um die Welt mit eigenen Händen selbst zu gestalten“.

Hier findet ihr ein Video von den Veranstaltern.

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* ehemals bekannt als „Semper-Depot“.

 

 

 

Rätselrally + Bogenbau = Geil

Kindergeburtstag in der Hand.Werk.Stadt

Was macht ihr so zu Geburtstagen und an Wochenenden mit euren Kindern? Farbie, Boogie-Park, Kino… wieso nicht mal in die Hand.Werk.Stadt und etwas Schönes selber machen? An Projekten kann es ja kaum mangeln, oder? Man könnte ja z.B. das Rad flott machen, ein Tischlein oder Regal basteln oder vielleicht auch wie wir einen superfunktionalen Sportbogen herstellen :-).


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Da ich das auch selbst mal ausprobieren wollte, haben wir zum Geburtstag von meinem Sohn eine ganz tolle Aktion geplant und durchgeführt. Hier beschreib ich euch unser Erlebnis, vielleicht auch mit dem Ergebnis, dass es Nachahmer findet.

Mach Sie neugierig

Vielleicht hat es damit zu tun, dass der Mensch (evtl. nur der männliche Mensch :-)) von Natur aus ein wenig Jäger und Sammler ist, aber wenn man es ein wenig spannend macht, denke ich, wird so manches interessanter.

Meine Frau und ich haben also mit den neun Rabauken mit einen kleinen Quiz zuhause begonnen. In zwei Teams, die anschließend unterschiedliche (ABER: für den Vorteil der gesamten Gruppe[!]) Aufgaben erledigen sollten, ging es per Roller in diverse Geschäfte, um ein paar Schnur, Pins und Luftballons zu besorgen, die wir später beim Basteln benötigen würden.

Die letzte Station waren die Supermärkte, um der anderen Gruppe für ein paar Euro einen Überraschungssnack zu besorgen.

Ziel: Die Hand.Werk.Stadt – Jetzt wird gebastelt!

Das Ziel der Rätselrally war die Hand.Werk.Stadt, wo die jungen Löwenkinder zunächst mal Jause gemacht haben. Nachdem der Zuckerspiegel wieder auf Normalstand war ging es also mit dem Bastelprojekt los: „Wir bauen einen Sportbogen zum Bogenschießen!“

„Wow, cool!“ war Gottseidank die erste Reaktion der Kleinen. Die Bauteile hatte ich bereits zuvor teilweise vorgearbeitet. Schritt für Schritt hab ich also gezeigt, was zu tun wäre und in zweier Teams sind so Zug um Zug aus den Holzlatten, Spagat, Leim und ein paar Pins echte Sportbögen entstanden.

Natürlich mussten meine Frau und ich hie und da ein wenig mithelfen, aber das Zuschneiden, Abmessen, Berechnen, Verleimen, Abschneiden usw. haben die Kinder zum Großteil selbst hinbekommen, auch wenn das zeitweise nicht so einfach war.

Herausforderung gemeistert!

Mit dem eigenen Bogen mit echten Sportschützen-Pfeilen auf die Luftballons zu schießen, war dann die Krönung. Gratulation an die fleißigen Bastler und danke, dass ihr so toll mitgemacht habt!

Ich habe danach begonnen ein kleines Video zu drehen, um euch zu zeigen, wie auch ihr einen Bogen selber bauen könnt. Vielleicht komme ich ja in den nächsten Wochen dazu dieses Video fertigzustellen und auch hier zu veröffentlichen.


Die Hand.Werk.Stadt als deine Spielwiese!?

Es wäre wirklich toll, wenn dich diese Idee bzw. Beitrag inspiriert hat eine ähnliche Aktion in der Hand.Werk.Stadt zu machen. Die Räumlichkeiten können wir auf Spendenbasis gerne zur Verfügung stellen. Wenn du sowas also machen willst, wollen wir auf jeden Fall von dir wissen, wie es bei euch gelaufen ist und freuen uns über einen kleinen Beitrag auf dieser Homepage.

Großes Interesse Repair-Café

repair-cafeWow, wir hatten uns das nicht erwartet. Es gab eine wirklich großes Interesse und Nachfrage auf das Repair-Café und noch immer kommen Leute mit ihren Radio-Apparaten, Video-Recordern und sonstigen defekten Geräten und hoffen auf Hilfe.

Wir bedanken uns vorab bei allen UnterstützerInnen und InteressentInnen!

Wir tun was wir können

Tatsächlich ist es so, dass in manchen Zeitungen berichtet wurde, dass das Repair-Café ab sofort bei uns stattfindet. Das ist auch richtig, allerdings nicht zu jeder Zeit. Aktuell können wir nur alle ein- bis zwei Monate einen Termin festlegen. Wir hoffen, dass es bald mehr wird.

Da wir eine ausschließlich privat- und spendenfinanzierte Initiative sind, die auf dem ehrenamtlichen Engagement vieler HelferInnen basiert, haben wir leider nicht die Ressourcen ständig vor Ort zu sein.

Schon bald wieder!

Die gute Nachricht ist aber, dass wir auf jeden Fall schon sehr bald wieder ein Repair-Café machen werden. Voraussichtlich wird es Mitte/Ende Jänner stattfinden.

Wenn ihr gerne wissen wollt, wann es sein wird, tragt euch bitte in unseren Newsletter ein.

Ein guter Tipp für all jene, die akut Hilfe brauchen: Entweder ihr wendet euch an die Hobby-Experten direkt oder ihr geht zum Reparatur und Service-Zentrum, dieses Projekt ist ganzjährig geöffnet.

 

Mehr Informationen zum Repair-Café in der Hand.Werk.Stadt findet ihr hier.

Workpool23 in der Hand.Werk.Stadt

workpool-stuhlSeit 1. Oktober ist die Hand.Werk.Stadt auch Heimat für den Verein „Workpool23“. Dieser gemeinnützige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderen Bedürfnissen auszubilden.

Unter professioneller Anleitung werden die Jugendlichen zu „Hausarbeitern“ ausgebildet. Sie lernen in ihrer Ausbildung die Tätigkeiten als Hausarbeiter durchzuführen, Gärten- und Parks zu pflegen und stellen diverse Upcycling-Produkte her.

Der Workpool23 hilft uns somit auch unsere Öffnungszeiten auszuweiten, denn wenn der Workpool vor Ort ist, können auch unsere NutzerInnen die Hand.Werk.Stadt (Bitte mit der Workpool Leitung abstimmen!) nutzen.

Der Workpool23 hat folgende Kernarbeitszeiten*:
Montag bis Donnerstag – 9 bis 15.30h
Freitag – 9 bis 12h

*Anmerkung: Die Gruppe ist nicht immer zu den Kernarbeitzeiten in der Hand.Werk.Stadt. Wir empfehlen daher immer vor einem spontanen Besuch am Hand.Werk.Stadt-Telefon anzurufen.

Information und Kontakt:
Web:    www.workpool23.at
Mail:    kontakt@workpool23.at
Tel.:     +43 681 20 42 78 72 (Mo-Do, 9-12h)