Prototyp. Könnt ihr das?

Es freut uns sehr, dass wir in den letzten Wochen einige sehr spannende Projekte und Anfragen bearbeiten durften. Wir können noch nicht zu viel ins Detail geben, aber sobald wir eine Freigabe von unseren Kunden haben, berichten wir gerne auch ein wenig ausführlicher.

In diesem Blogbeitrag wollen wir trotzdem ein wenig schildern, wie sich das mit der Entstehung des Prototypen so verhält und oberflächlich Einblick in den Prozess geben. Wir können uns gut vorstellen, dass diese Gedanken vielen anderen nicht ganz unbekannt sind.

Der Designentwurf ist der erste Schritt vor der Detailplanung, die dann die Grundlage zur ersten Umsetzung ist.

Die Idee auf den Boden bringen

Es ist eigentlich gleich, ob es bereits ein bestehendes Produkt gibt oder ob es eine ganz neue Idee für ein neues Produkt ist. Wir stehen bei der Umsetzung von Ideen immer vor der Herausforderung, das Gedachte in die Wirklichkeit zu übersetzen. Ist der Knoten mal im Kopf gelöst, kann eine Skizze am Computer oder Papier erstellt werden. Daraus entsteht vielleicht in Design. Die technischen Details sind dann aber noch immer eine Herausforderung.

Designentwurf ist nicht gleich technischer Entwurf

Bei einem unserer Projekte haben wir von unserem Kunden zum Beispiel ein sehr schönes Rendering des Endproduktes erhalten. Man sollte fast glauben man nutzt einfach irgendeine Software und wandelt den Entwurf um und schon ist es herstellbar.

Leider ist es aber nicht ganz so simpel. De facto mussten wir basierend auf dem gelieferten virtuellen Design-Gestell das Modell komplett konstruieren, damit wir es zum Beispiel mit dem 3D-Drucker ausdrucken können. Hierbei gab es viele technische Feinheiten zu lösen. Darin liegt auch schon die erste wertvolle Lernerfahrung im Prototyping, da man bei der Überleitung in die Wirklichkeit Raffinessen lösen muss, die beim Design noch nicht so große Priorität haben.

Unterschiedliche Produktionsverfahren

Bei einem anderen Projekt hatten wir eine Anfrage, ob wir einen bestimmten Prototypen mit dem 3D-Drucker herstellen könnten. Das Endprodukt sollte entweder aus einem Kunststoff oder Karton sein. Eigentlich eine klassische Aufgabe für eine Druckerei.

Im Briefing mit dem Kunden haben wir mehr über das Projekt und die Anforderungen erfahren. So war klar, dass in diesem Fall 3D-Druck nicht das richtige Verfahren ist. Mit dem Lasercutter konnten wir mit überschaubaren Aufwand allerdings sehr schnell die gewünschte Anzahl an Mustern fertigen. Das Muster dient nun auch als Grundlage für die Beauftragung von Druckereien.

Das mit dem richtigen Produktionsverfahren ist häufig so eine Sache. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel gewohnt ist, dass seine Produkte aus Metall gefertigt werden, dann will es auch dabei bleiben. Das mag auch für das Endprodukt stimmen, doch beim Prototypen ist es häufig egal ob man ein anderes Material verwendet.

Der Weg zum Prototypen und danach

Bei beiden Beispielen sehen wir, dass man mit der Erstellung eines Prototypen wertvolle Schlüsse für die Weiterentwicklung des Produktes und für die letztendlich Fertigung treffen kann.

Wir werden immer wieder gefragt, ob wir denn auch die Fertigung übernehmen. Die Antwort ist klar: Nein. Das macht für uns keinen Sinn, denn wir verstehen uns als Unterstützer in der Frühphase und haben auch nicht die Kapazitäten für eine umfangreichere Fertigung. Wir sind aber ein ausgezeichneter Partner, wenn es um die ersten Schritte von der Idee zum Produkt geht.

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